Was der Führerschein kostet
Ein Führerschein der Klasse B kostet laut ADAC meist zwischen 2.400 und 4.400 €, im Schnitt rund 3.400 €. Wie viel es am Ende wird, hängt von Region, Fahrschule und Zahl der Fahrstunden ab. Wer Geldgeschenke gezielt dafür zurücklegt, sollte mit etwas Puffer planen.
Den richtigen Zeitpunkt planen
Mit dem begleiteten Fahren ab 17 kann die Ausbildung mit 16½ Jahren beginnen. Die Kosten fallen dann über einige Monate an: Grundgebühr, Fahrstunden und Prüfungen. Das Festgeld sollte deshalb etwa zum 16. Geburtstag enden, spätestens aber, bevor die Ausbildung beginnt.
Die Laufzeit passend wählen
Liegt der Führerschein noch fünf oder mehr Jahre entfernt, kommt ein längeres Festgeld infrage, bei kürzeren Zeiträumen passen ein bis drei Jahre. Wer den Betrag auf zwei Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten verteilt, bleibt flexibler. Wie das geht, zeigt der Ratgeber Zinstreppe.
Was Sie beachten sollten
Während der Laufzeit lässt sich ein Festgeld in der Regel nicht kündigen. Legen Sie deshalb nur Geld fest an, das bis zum Ende sicher nicht gebraucht wird, und halten Sie eine Reserve auf dem Tagesgeld. Beachten Sie auch die Mindestanlage: Bei den Banken im Vergleich liegt sie zwischen 1.000 € und 5.000 €.
Laufende Sparraten aufs Tagesgeld
Ein Festgeld nimmt während der Laufzeit keine Einzahlungen an. Wer zusätzlich monatlich spart, etwa aus dem Taschengeld oder einem Ferienjob, nutzt dafür am besten ein Tagesgeld. Wie viel Sie monatlich zurücklegen sollten, zeigt unser Schwesterportal im Ratgeber Für den Führerschein sparen.
Endet das Festgeld, fließt das Geld meist auf das Referenz- oder Tagesgeldkonto zurück. Prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihre Bank automatisch verlängert.
Fazit
Ein Festgeld mit passender Laufzeit ist eine gute Wahl, wenn Geldgeschenke gezielt für den Führerschein gedacht sind: Es sichert den Zins bis zum Ende. Für laufende Sparraten ergänzt ein Tagesgeld die Anlage.
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