Grundprinzip der Einlagensicherung
Die europäische Einlagensicherung verpflichtet jeden EU-Mitgliedsstaat, Bankeinlagen privater Sparer bis mindestens 100.000 € pro Person und pro Kreditinstitut abzusichern. Sollte eine Bank zahlungsunfähig werden, springt das nationale Sicherungssystem ein und erstattet die geschützten Einlagen innerhalb von sieben Arbeitstagen.
Für Festgeldanleger ist das besonders relevant: Im Gegensatz zu Aktien oder Fonds, bei denen der Wert schwanken kann, ist Ihr Festgeld bis zur Sicherungsgrenze zu 100% geschützt – Kapital und aufgelaufene Zinsen.
Die französische FGDR im Detail
Die Renault Bank direkt ist eine Niederlassung der RCI Banque S.A. mit Sitz in Frankreich. Zuständig für die Einlagensicherung ist daher der Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR) – das französische Pendant zur deutschen EdB.
Die FGDR wurde 1999 gegründet und verfügt über ein geprüftes Sicherungsvermögen, das regelmäßig durch Beiträge der Mitgliedsbanken aufgestockt wird. Im Ernstfall garantiert der Fonds die Erstattung von bis zu 100.000 € pro Einleger und Institut – identisch mit der deutschen Sicherungsgrenze.
Wichtig: Die EU-Richtlinie 2014/49/EU harmonisiert die Einlagensicherung in allen Mitgliedsstaaten. Ob deutsche EdB oder französische FGDR – der Schutzstandard ist identisch.
Separater Schutz für Kinderkonten
Ein oft übersehener Vorteil: Da das U18-Festgeldkonto auf den Namen des Kindes läuft, gilt die Sicherungsgrenze von 100.000 € eigenständig für das Kind. Das Kindervermögen wird nicht mit den Einlagen der Eltern zusammengerechnet.
Konkret bedeutet das: Haben Sie selbst 80.000 € bei der Renault Bank und Ihr Kind 50.000 €, sind beide Beträge vollständig durch die Einlagensicherung gedeckt – insgesamt 130.000 € Schutz für Ihre Familie bei diesem einen Institut.
Festgeld vs. andere Anlageformen: Sicherheitsvergleich
Festgeld: 100% Kapitalschutz bis 100.000 € durch gesetzliche Einlagensicherung. Kein Kursrisiko, kein Emittentenrisiko im geschützten Bereich. Die sicherste Form der Geldanlage neben dem Girokonto.
Tagesgeld: Identischer Sicherungsschutz wie Festgeld, aber ohne Zinsgarantie. Der Zinssatz kann jederzeit gesenkt werden. Mehr dazu im Festgeld-Tagesgeld-Vergleich.
ETFs und Aktienfonds: Kein Kapitalschutz – der Wert schwankt mit dem Markt. Zwar gelten sie als Sondervermögen und sind bei Bankinsolvenz geschützt, aber Kursverluste können jederzeit eintreten.
Sparbuch (Filialbank): Gleiche Einlagensicherung, aber mit Zinsen nahe null. Zudem gelten bei vielen Sparkassen Abhebungslimits von 2.000 € monatlich.
Praktische Tipps für maximale Absicherung
Sicherungsgrenze im Blick behalten: Verteilen Sie größere Beträge auf verschiedene Banken, um jeweils unter der 100.000-€-Grenze zu bleiben. Bei einer Geldanlage zur Geburt ist die Grenze in der Regel kein Problem.
Konto auf Kindesnamen: Nutzen Sie den separaten Einlagenschutz, indem das Festgeld konsequent auf den Namen des Kindes läuft – nicht auf ein Elternunterkonto.
BaFin-Register prüfen: Die Renault Bank direkt ist bei der BaFin als grenzüberschreitender Dienstleister registriert. Das können Sie jederzeit im öffentlichen Unternehmensdatenbank der BaFin nachvollziehen.
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